Allgemeine Geschäftsbedingungen

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Daten des Dienstleisters

übersetzungsbüro

1. Gegenstand der Dienstleistung

Das Übersetzungsbüro übersetzungsbüro (nachfolgend als Übersetzungsbüro bezeichnet) verpflichtet sich, die seinen Auftraggebern zur Verfügung gestellten Dokumente zu übersetzen, zu lektorieren, zu editieren, zu dolmetschen, sowie Copywriting, Dolmetschen, gegebenenfalls mit Einbeziehung von Subunternehmern, und zwar zu den folgenden Bedingungen.

2. Anfrage, Angebot, Bestellung und Rückmeldung
Zustandekommen des Vertrags

Der Auftraggeber gibt in seiner schriftlichen Anfrage an, welches Material aus welchen Sprachen in welche Sprachen bis zu welchem Termin und mit welchen Zusatzleistungen (z.B. offizielle Ausfertigung) übersetzt werden soll. Der Auftraggeber kann auch einen Kostenvoranschlag für die Übersetzung oder das Lektorat von Material anfordern, das noch nicht fertiggestellt wurde oder aus Gründen der Vertraulichkeit nicht im Voraus bekannt gegeben werden kann. Zur Bestimmung der Textlänge wird der von der Textverarbeitungssoftware Microsoft Word gemessene Wert [Menü 'Tools' oder neuerdings: 'REVIEW' / Word Count > Character Count (mit Leerzeichen)] als Referenz herangezogen. Der Auftraggeber sendet dem Übersetzungsbüro zum Zwecke der Erstellung eines Angebots alle Materialien, die Texte von nicht messbarer Länge enthalten. Im Falle einer unvollständigen Anfrage fordert das Übersetzungsbüro den Auftraggeber auf, Mangelndes nachzusenden.

Das Übersetzungsbüro sendet daraufhin ein schriftliches Angebot, in dem die Dauer der Arbeit, der Preis der Dienstleistungen, sowie die Zahlungs- und Lieferbedingungen angegeben sind.

Als Annahme des Angebots des Übersetzungsbüros gelten der schriftliche Auftrag und die vom Auftraggeber daraufhin übermittelte Gebühr oder, nach Vereinbarung, die Zahlung der ersten Rate oder bei internationalen Überweisungen der Nachweis der Überweisung (Bankbescheinigung oder Online-Banking-Bestätigung).

Das Übersetzungsbüro sendet eine schriftliche Rückmeldung, in der es gegebenenfalls die endgültige Frist der Abgabe der Arbeit angibt. Der Vertrag kommt mit der schriftlichen Bestellung, der Bezahlung und der schriftlichen Rückmeldung zustande. Das Übersetzungsbüro behält sich vor, die Bestellung zurückzuweisen, wenn der Auftraggeber überfällige Verbindlichkeiten hat.

Mangels Rückmeldung vom Übersetzungsbüro kommt kein Vertrag zustande (etwa weil die im Angebot angegebene Frist aufgrund der geänderten Kapazitäten nicht zu halten ist).

3. Lektorieren, Fachübersetzung, Übergabe

Der Auftraggeber nimmt zur Kenntnis, dass das Korrekturlesen (sprachliche Überprüfung und stilistische Korrektur) nur für professionell angefertigte Übersetzungen verlangt werden kann. Eine unprofessionelle Übersetzung kann nicht durch Korrekturlesen korrigiert werden; in einem solchen Fall schlägt das Übersetzungsbüro eine Neuübersetzung oder Neuaufsetzung des Textes vor und unterbreitet ggf. ein Angebot für eine entsprechende Dienstleistung.

Für die Fachübersetzung eines Textes mit unkonventioneller (z.B. firmenspezifischer) Terminologie kann das Übersetzungsbüro nur dann zur Verantwortung gezogen werden, wenn der Auftraggeber gleichzeitig mit dem zu übersetzenden Text ein Glossar der verwendeten Begriffe zur Verfügung stellt. Besondere Wünsche der Gendering sind vor Beginn der Arbeit zu melden; im Nachhinein geäußerte Wünsche sind Gegenstand eines neuen Auftrags.

Die Übersetzung wird dem Auftraggeber online (per E-Mail oder durch Hochladen auf den Speicherplatz des Übersetzungsbüros) oder per Post zugesandt werden, oder sie wird von einem Mitarbeiter des Übersetzungsbüros zu einem mit dem Auftraggeber vereinbarten Zeitpunkt im Budapester Büro persönlich übergeben.

Der Auftraggeber kann innerhalb von 5 Jahren nach Abschluss des Projekts gegen Zahlung eines vereinbarten Preises zusätzliche Kopien von Übersetzungen, amtlichen Übersetzungen oder anderen vom Übersetzungsbüro erstellten Dokumenten anfordern.

4. Beglaubigte Übersetzung

Unterscheidung: Offizielle und beglaubigte Übersetzung

Der Auftraggeber nimmt zur Kenntnis, dass nach ungarischem Recht nur das Nationale Übersetzungs- und Beglaubigungsbüro berechtigt ist, in Ungarn als beglaubigte (wortwörtlich: kreditwürdige) Übersetzungen und Kopien anzufertigen, und dass das Übersetzungsbüro dazu nicht berechtigt ist. Das Übersetzungsbüro übernimmt offizielle Übersetzungen und die Ausstellung von elektronisch unterzeichneten, umgangssprachlich: e-beglaubigten Dokumenten. Im Ausland gelten die Übersetzungen des Übersetzungsbüros jedoch als beglaubigt.

Der Auftraggeber verpflichtet sich, sich vor der Auftragserteilung über die Art des Dokuments zu informieren, das von der zu übersetzenden Stelle oder Behörde erwartet wird.

Eine offizielle Übersetzung bedeutet, dass das Original und die Übersetzung in ein und demselben Dokument enthalten sind, das das Übersetzungsbüro mit seinen Zeichen versieht. Wir fertigen offizielle Übersetzungen in zwei Formen an:

1. Das gedruckte Dokument wird vom Übersetzungsbüro mit einer dreifarbigen Schnur zusammengebunden, mit Unterschrift und Stempel versehen und mit einer Erklärung auf der Vorder- und Rückseite versehen, dass der Ausgangstext und der übersetzte Text inhaltlich identisch sind. Das Übersetzungsbüro liefert diese offiziellen Übersetzungen in seinem Budapester Büro ab oder sendet sie dem Auftraggeber per Einschreiben zu. Das Übersetzungsbüro haftet nicht für Schäden, die sich aus einer verspäteten oder nicht erfolgten Zustellung der Übersetzung per Post ergeben.

2. E-beglaubigte Dokumente sind elektronisch signierte, mit einem Zeitstempel versehene PDF-Dokumente, deren Authentizität mit Hilfe von Geräten mit Internetverbindung überprüft werden kann. Gemäß der eIDAS-Verordnung der Europäischen Union und dem Gesetz über die elektronische Verwaltung der Ungarischen Republik bestätigt ein unabhängiger qualifizierter Zertifizierungsdienstleister (Netlock Ltd.)

Gemäß Artikel 35 Absatz 3 der EU-Verordnung über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen (eIDAS) wird "ein qualifiziertes elektronisches Siegel, das auf einem in einem Mitgliedstaat ausgestellten qualifizierten Zertifikat beruht, […] in allen anderen Mitgliedstaaten als qualifiziertes elektronisches Siegel anerkannt." Der Auftraggeber hat sich im Voraus zu vergewissern, ob die vom Übersetzungsbüro erstellten rechtskonformen elektronischen Dokumente von einem Dritten in Übereinstimmung mit seiner Verpflichtung akzeptiert werden, bzw. was genau dieser erwartet, diesbezüglich ist das Übersetzungsbüro keinerlei haftbar.

In offizieller Ausführung übersetzt und unterzeichnet das Übersetzungsbüro nur vollständige Dokumente. Die Übersetzung von Kurzfassungen, Ausschnitte von Dokumenten übersetzt es in offizieller Ausführung nicht.

5. Auftragsfristen

Die Frist wird vom Übersetzungsbüro im Angebot und in der Bestätigung festgelegt, abhängig vom Umfang, der Fachsprachlichkeit des Textes und der aktuellen Kapazität. Das Angebot enthält die Gültigkeit der Bindungsfrist (z. B. 48 Stunden ab dem Datum der Überweisung für eine Überweisung innerhalb von 24 Stunden). Die endgültige Auftragsfrist beginnt, wenn die nach der Bestätigung des Angebots fällige Zahlung am Bankkonto des Übersetzungsbüros gutgeschrieben wird; im Fall einer Auslandsüberweisung (die manchmal von der Bank verzögert wird), wenn es die vom Auftraggeber gesandte Bankbestätigung erhält. Das Übersetzungsbüro beginnt mit der Arbeit nach Erhalt dieser Bestätigung, das fertige Material zu versenden ist es jedoch nur verpflichtet, wenn der Betrag auf seinem Bankkonto gutgeschrieben wurde.

Bei Zahlungsverzug kann das Übersetzungsbüro die Mittelbindungsfrist aufgrund von Änderungen seiner Arbeitskapazität einseitig ändern. Die Gültigkeit des im Angebot genannten Preises endet 60 Tage nach dem Datum des Angebots.

Alle Risiken, die sich aus der Lieferung des Ausgangsmaterials ergeben, wie verspätete postalische Lieferung, Verlust, Beschädigung, Zerstörung usw., gehen zu Lasten des Auftraggebers. Die Zeit, die dem Übersetzungsbüro zur Verfügung steht, umfasst nicht den Zeitraum, in dem das Übersetzungsbüro aufgrund von Unleserlichkeit, Beschädigung des Ausgangsmaterials oder anderen Umständen, die sich seiner Kontrolle entziehen, nicht mit der Übersetzung beginnen kann. Die Parteien können vereinbaren, den Termin nach Beginn der Arbeiten zu ändern, sofern das Übersetzungsbüro den Auftraggeber über die zu erwartende Verzögerung informiert.

Der Auftraggeber verpflichtet sich, das Übersetzungsbüro unverzüglich über den Erhalt der/s fertigen Dokuments/e – aber auch über die Nichterhaltung bis zum vereinbarten Frist – per E-Mail oder SMS zu benachrichtigen.

6. Zahlungsbedingungen

Die Zahlung kann per Banküberweisung oder in bar in HUF, EUR, CHF, GBP und USD erfolgen. Auf Wunsch des Auftraggebers stellt das Übersetzungsbüro die Rechnung im Voraus aus (Anforderungsrechnung über das System Rechnungsstellungssystem szamlazz.hu); wenn der Auftraggeber dies nicht wünscht, wird die Rechnung im Anschluss an die Gutschrift oder Bargeldzahlung der Gebühr ausgestellt und als erledigt gekennzeichnet. Das Übersetzungsbüro kann den Auftraggeber in seinem Angebot auffordern, im Voraus oder in Teilbeträgen zu zahlen. Haben die Parteien zwei Ratenzahlungen oder eine nachträgliche Zahlung vereinbart, so hat der Auftraggeber die Zahlung innerhalb von 8 Kalendertagen nach Lieferung auf der Grundlage einer vom Übersetzungsbüro ausgestellten Rechnung zu leisten. Bei Zahlungsverzug ist das Übersetzungsbüro berechtigt, Verzugszinsen in Höhe des im Bürgerlichen Gesetzbuch vorgesehenen Satzes ab dem Zeitpunkt des Verzugs zu verlangen. Das Übersetzungsbüro stellt eine elektronische Rechnung über die Auftragsgebühr aus und sendet sie an die (Firmen-) E-Mail-Adresse des Auftraggebers über das Rechnungsstellungssystem szamlazz.hu gemäß den geltenden Rechtsvorschriften.

7. Verantwortung, mangelhafte Erfüllung

Das Übersetzungsbüro prüft nicht die Vertretungsbefugnis oder die Geschäftsfähigkeit der Person, die im Namen des Auftraggebers im Rahmen der Aufträge handelt. Will der Auftraggeber vom Auftrag zurücktreten, kann er sich nicht auf die Unzuständigkeit des Auftraggebers berufen, wenn das Übersetzungsbüro aufgrund eines angenommenen Angebots mit der Dienstleistung begonnen hat.

Der Auftraggeber kann eine mangelhafte Leistung nur bei offensichtlichen Übersetzungs- oder Korrekturlesefehlern, Zeitfehlern bei der Untertitelung, schlechter Tonqualität bei der Vertonung oder grammatikalischen Fehlern beim Verfassen von Texten oder der Transkription beanstanden. Das Übersetzungsbüro verpflichtet sich, das Gesetz aus dem Jahr 2013 über das Bürgerliche Gesetzbuch der Republik Ungarn als geltendes Recht für die Beilegung von Qualitätsbeanstandungen und seine Haftung für Schäden, Reparaturen und Preisnachlässe zu betrachten, vorbehaltlich der folgenden Bedingungen.

Der Auftraggeber ist verpflichtet, die vom Übersetzungsbüro ausgeführten Arbeiten unverzüglich zu überprüfen. Das Übersetzungsbüro nimmt Reklamationen bis zum Ablauf des 90. Kalendertages nach der Lieferung des fertigen Materials entgegen; danach können keine Gewährleistungsansprüche mehr aufgrund von Mängeln an der Leistung geltend gemacht werden. Jeder Gewährleistungsanspruch muss schriftlich unter Angabe des beanstandeten Textes und des genauen Grundes der Beanstandung geltend gemacht werden. Ist die Beanstandung berechtigt, korrigiert das Übersetzungsbüro den beanstandeten Teil unverzüglich und kostenlos.

Im Streitfall zieht das Übersetzungsbüro einen Sachverständigen einer unabhängigen Verband der Ungarischen Übersetzer- und Dolmetscher zu Rate und ergreift auf der Grundlage des Gutachtens des Sachverständigen die entsprechenden Maßnahmen: Korrektur des Materials, Gewährung eines Preisnachlasses, Entschädigung des Auftraggebers oder Zurückweisung der Beschwerde. Das Übersetzungsbüro soll die Stellungnahme des Sachverständigen innerhalb von 15 Kalendertagen einholen. Ist die Beanstandung nach Ansicht des Sachverständigen nicht gerechtfertigt, so gehen die Kosten des Sachverständigen zu Lasten des Auftraggebers, wenn die Beanstandung gerechtfertigt ist, hingegen zu Lasten des Übersetzungsbüros. Das Gutachten des hinzugezogenen unabhängigen Sachverständigen wird von den Vertragsparteien als für den Streitfall verbindlich angesehen.

Das Übersetzungsbüro haftet nicht

Nach einer vollständigen oder teilweisen Verwendung der erhaltenen Übersetzung, Originaltext oder Tonmaterial (Weitergabe an Dritte, Veröffentlichung) akzeptiert der Auftraggeber die Leistung und kann nicht nachträglich vom Vertrag zurücktreten oder sich auf Nichterfüllung oder Mängel berufen. Ungeachtet dessen tut das Übersetzungsbüro sein Möglichstes, die eigenen Übersetzungen auf eigene Kosten zu korrigieren, falls dies erforderlich ist.

Das Übersetzungsbüro haftet nicht für Schäden, die dem Auftraggeber oder Dritten durch die Übersetzung / das Lektorat / die Untertitelung / Voice-overing / Desktop-Publishing entstehen, und lehnt den Ersatz solcher Schäden ausdrücklich ab. Im Falle einer verspäteten Leistungserbringung durch das Übersetzungsbüro ist der Auftraggeber berechtigt, nach einer Verspätung von 48 Stunden vom Vertrag zurückzutreten, es sei denn, die Parteien haben die Leistungsfrist einvernehmlich geändert oder die zu erwartende Verspätung dem Auftraggeber vom Übersetzungsbüro mitgeteilt wurde und der Auftraggeber die neue Frist akzeptiert hat. Im Falle eines rechtmäßigen Rücktritts wegen Verzugs

Der Auftraggeber hat keinen Anspruch auf Rückerstattung der Gebühr im Falle der Nutzung des Werkes (z.B. Veröffentlichung, Vorlage). Im Falle einer verspäteten Ausführung durch das Übersetzungsbüro hat der Auftraggeber Anspruch auf einen Preisnachlass von 5 % für jede 24 Stunden nach Ablauf der Frist, höchstens jedoch 50 %.

Darüber hinaus haftet das Übersetzungsbüro nicht für Schäden, die sich aus Verzögerungen ergeben, wird aber sein Möglichstes tun, um den entstandenen Schaden zu begrenzen.

8. Beendigung des Vertrags

Der Vertrag zwischen dem Auftraggeber und dem Übersetzungsbüro wird für einen begrenzten Zeitraum geschlossen, bis zur Erbringung der vereinbarten Leistung und Gegenleistung. Der Auftraggeber kann gegen Erstattung der Kosten und des Schadensersatzes des Übersetzungsbüros vom Vertrag zurücktreten, das Übersetzungsbüro hat jedoch Anspruch auf die gesamte Gebühr für Übersetzung / Korrekturlesen / Untertitelung / Tonaufnahme / DTP-Produkt (sofern keine Beanstandung gemäß Punkt 7 der vorliegenden Bedingungen vorliegt), nachdem die Übersetzung / Korrekturlesen / Untertitelung / Tonaufnahme / DTP-Produkt fertiggestellt wurde. Ein telefonischer oder persönlicher Rücktritt ist nicht gültig. Alle Erklärungen, die den Vertrag betreffen (Anträge auf Änderung der Fristen, Berücksichtigung von korrigiertem Material, Rücktritt, Kündigung des Vertrages oder Benachrichtigung), müssen schriftlich (vorzugsweise per E-Mail) erfolgen. Das Übersetzungsbüro ist berechtigt, nach Beginn der Übersetzung/Lektorat/Untertitelung/Voice-Over/DTP-Arbeiten 30 % der bestätigten Bereitstellungsgebühr, nach Beauftragung mit Dolmetschleistungen 100 % der bestätigten Bereitstellungsgebühr zu verlangen oder einzubehalten, im Hinblick auf bereitgestellte Kapazitäten. Dieses Recht besteht nicht, wenn das Übersetzungsbüro durch eigenes Verschulden nicht in der Lage ist, den Auftrag ohne wesentliche Verzögerung auszuführen und der Auftraggeber einer Änderung der Frist nicht zugestimmt hat. Das Übersetzungsbüro kann den Vertrag kündigen, wenn der Auftraggeber seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt oder anderweitig schwerwiegend gegen den Vertrag verstößt. Die Beendigung des Vertrages durch eine der Parteien hat die Verpflichtung zur Folge, die Rechnungen der Parteien zu begleichen.

9. Bedingungen von Dolmetschaufträgen

9.1. Angebot, Bestellung, Bestätigung. Zustandekommen des Vertrages.

Das Übersetzungsbüro unterbreitet auf schriftliche Anfrage des Auftraggebers ein schriftliches Angebot für Dolmetschleistungen mit Angabe der Qualifikationen und Kontaktdaten des Dolmetschers. Die Dauer der Dolmetscheinsätze ist nicht immer vorhersehbar, weshalb das Übersetzungsbüro in seinem Angebot neben dem Preis für die vorhersehbare Dauer auch einen Überstundensatz angibt. Der Vertrag kommt mit der schriftlichen Bestätigung durch den Auftraggeber, mit der Zahlung des vereinbarten Honorars oder der vereinbarten Rate und mit der Bestätigung durch das Übersetzungsbüro zustande.

9.2. Zahlungsbedingungen

Die im Angebot genannten Preise sind die zu zahlenden Bruttopreise (sie werden nicht um die Mehrwertsteuer erhöht). Bei Bruchteilen von Stunden erfolgt die Abrechnung auf Viertelstunden-Basis. Die Dauer der Dolmetschleistung ist grundsätzlich von der Ankunft bis zur Abreise; voraussichtliche Pausen oder Bereitschaftszeiten (Wartezeiten vor Ort) werden dem Übersetzungsbüro vom Auftraggeber vor der Auftragsannahme mitgeteilt. Andernfalls werden die Bereitschaftsstunden mit der Hälfte des durchschnittlichen beim Übersetzungsbüro geltenden Stundensatzes für Dolmetschung berechnet. Das Übersetzungsbüro berechnet mindestens 2 Dolmetschstunden pro Auftrag.

Die Bezahlung von Dolmetschleistungen erfolgt in der Regel per Banküberweisung (das Übersetzungsbüro stellt eine Anforderungsrechnung über das Honorar auf szamlazz.hu aus) oder bar vor Ort gegen Rechnung. Bei ausländischen Einsätzen sind mindestens 50 % des Dolmetscherhonorars vor Antritt der Reise fällig. Haben die Parteien eine Ratenzahlung vereinbart, so ist die erste Rate spätestens bei Beginn der Arbeiten und die zweite Rate innerhalb von 8 Kalendertagen nach Ausführung des Auftrags oder nach Rechnungsstellung fällig. Bei Zahlungsverzug werden Zinsen in Höhe des doppelten Basiszinssatzes der Zentralbank berechnet.

9.3. Zusätzliche Kosten

Bei Dolmetschaufträgen mit Übernachtung muss der Auftraggeber in der Angebotsanfrage den/die Ort(e) der Veranstaltung(en), eventuell verfügbaren Reisemöglichkeiten mit den voraussichtlichen Abfahrts- und Ankunftszeiten, die Komfortstufe der Unterkunft und die Verfügbarkeit von Mahlzeiten angeben. Die voraussichtlichen Arbeits- und Bereitschaftszeiten, die Reise-, Unterkunfts- und Verpflegungsbedingungen, die voraussichtlichen Kosten und deren Übernahme durch den Auftraggeber werden von den Parteien vor der Auftragsbestätigung schriftlich vereinbart.

9.4. Rücktrittbedingungen

Der Rücktritt vom Auftrag kann nur per E-Mail an die Adressen des Übersetzungsbüros (übersetzungsbüro) UND des Dolmetschers erfolgen. Im Falle einer Stornierung innerhalb von 24 Stunden hat der Auftraggeber oder sein Vertreter auch eine Textnachricht an die direkte Mobiltelefonnummer des Dolmetschers übermitteln oder diese anrufen.

Eine kostenlose Stornierung des Dolmetscheinsatzes ist bis spätestens 72 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich. Bei Stornierungen nach diesem Zeitpunkt berechnet das Übersetzungsbüro 50 % der vereinbarten Gebühr, bei Stornierungen innerhalb von 24 Stunden vor der Veranstaltung 100 %. Wenn der Dolmetscher seine Arbeit bereits aufgenommen hat, werden zu 100% der angebotenen und akzeptierten Gebühr in Rechnung gestellt.

Der Auftraggeber muss alle Kosten im Zusammenhang mit dem stornierten Auftrag, wie z.B. – aber nicht ausschließlich - Vorbereitungs-, Reise- und Unterbringungskosten, innerhalb von 8 Tagen nach Rechnungsstellung erstatten. Im Voraus gezahlte Gebühren können gemäß der oben Beschriebenen erstattet werden.

Im Falle eines Verhaltens des Auftraggebers, das dem Inhalt der vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen, dem Angebot oder den schriftlichen Vereinbarungen zuwiderläuft, kann die Arbeit ohne Rückerstattung der Dolmetschergebühr abgebrochen werden. Falls der Dolmetscher den Auftrag aus unvorhergesehenen Gründen nicht ausführen kann, nimmt das Übersetzungsbüro auf sich, den Auftraggeber unverzüglich zu informieren und bei der Suche eines anderen geeigneten Dolmetscher behilflich zu sein.

9.5. Verschwiegenheit

Die Daten von Aufträgen und Dolmetscheinsätzen, die übermittelten Unterlagen, der gesamte Schriftverkehr mit dem Auftraggeber werden von den Mitarbeitern des Übersetzungsbüros und den in seinem Auftrag tätigen Dolmetschern und Übersetzern streng vertraulich behandelt und nur an Dritte weitergegeben, insoweit dies für die Erfüllung des vom Auftraggeber erteilten Auftrags, für die Organisation seiner Abläufe oder für die Erfüllung einer gesetzlichen Verpflichtung erforderlich ist.

Alle (technische, betriebliche, geschäftliche, rechtliche, medizinische etc.) Informationen, von welchen das Übersetzungsbüro oder dessen Mitarbeiter oder Subunternehmer im Rahmen der Auftragsausführung erfahren, werden strengstens geheim gehalten.

9.6. Sonstige Bestimmungen für Dolmetschaufträge

Als Sprachdienstleister ist das Übersetzungsbüro bestrebt, die Bedürfnisse seines Auftraggebers bestmöglich zu erfüllen, kann jedoch nicht für entgangenen Gewinn verantwortlich gemacht werden. Kann der Auftraggeber nachweisen, dass das Übersetzungsbüro oder sein Mitarbeiter vertragswidrig gehandelt oder gegen die Berufsethik verstoßen hat, hat der Auftraggeber Anspruch auf eine Entschädigung, die den Betrag des Dolmetscherhonorars jedoch nicht übersteigen darf. Die gelieferten Dolmetschleistungen sind geistiges Eigentum u.a. des Übersetzungsbüros, es darf sie aber aufgrund seiner Geheimhaltungspflicht nicht veröffentlicht werden. Der Auftraggeber darf die Tonaufnahme des Dolmetschens nur mit Genehmigung des Übersetzungsbüros, gegen Zahlung eines Aufschlags von 50 % des Dolmetscherhonorars veröffentlichen, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Der Auftraggeber nimmt zur Kenntnis, dass der für das Simultandolmetschen gelieferte Text kein gedruckter Text ist.

10. Sonstige Bestimmungen

Die Vertragsparteien verpflichten sich, alle technischen, betrieblichen, geschäftlichen, rechtlichen und medizinischen Informationen, von denen sie bei der Durchführung des Vertrages Kenntnis erhalten, streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Das Übersetzungsbüro ist berechtigt, den vom Übersetzungsbüro beauftragten Unterauftragnehmern und Partnern die für die Ausführung des Auftrags erforderlichen Informationen unter Beachtung der Grundsätze der Vertraulichkeit und der Datensparsamkeit zu übermitteln (siehe Punkt 4 der Datenschutzerklärung).

Kommt es im Zusammenhang mit dem zwischen den Vertragsparteien geschlossenen Vertrag oder seiner Erfüllung zu Streitigkeiten, so legen die Vertragsparteien diese in erster Linie auf gütlichem Wege bei. Für alle Streitigkeiten, die nicht in gegenseitigem Einvernehmen beigelegt werden können, ist das Stadtgericht von Budapest zuständig. Maßgebliches Recht ist das ungarische Recht. Die Ungültigkeit, Undurchführbarkeit oder Nichtdurchsetzbarkeit einer Bestimmung dieser Bedingungen schränkt die Gültigkeit, Durchführbarkeit oder Durchsetzbarkeit der übrigen Bestimmungen nicht ein. Für alle in diesem Vertrag nicht geregelten Fragen gelten das ungarische Bürgerliche Gesetzbuch und die jeweils gültige ungarische Gesetzgebung.

Wenn die Übersetzungsarbeit des Übersetzungsbüros zu einer schriftlichen Übersetzung mit Originalcharakter führt, kann daraus ein urheberrechtlich geschütztes Werk entstehen, wenn die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Das Übersetzungsbüro räumt dem Auftraggeber das Recht ein, das übersetzte urheberrechtliche Werk kostenlos und uneingeschränkt zu nutzen, mit der Bedingung die Übersetzungsgebühr bezahlt zu haben. Der Auftraggeber ist auch berechtigt, das bezahlte urheberrechtliche Werk zu nutzen und zu bearbeiten. Das Übersetzungsbüro ist berechtigt, vom Auftraggeber Schadenersatz für den Verlust oder die Beschädigung zu verlangen, die durch die fehlende Berechtigung am Ausgangsmaterial entstanden sind.

Macht ein Dritter gegenüber dem Übersetzungsbüro einen Anspruch wegen Verletzung seines Urheberrechts oder einer anderen Rechtsgrundlage geltend, verpflichtet sich der Auftraggeber, das Übersetzungsbüro in vollem Umfang für alle Schäden zu entschädigen, die sich aus der Beilegung eines solchen Anspruchs ergeben.

Das Übersetzungsbüro hat auf seiner Website eine Datenschutzerklärung veröffentlicht, in der es sich verpflichtet, die übermittelten persönlichen und sonstigen Daten zu schützen. Der Auftraggeber erklärt sich damit einverstanden, dass das Übersetzungsbüro unter Wahrung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung und Informationsfreiheit den Firmen- bzw. Organisationsnamen des Auftraggebers, sein Logo und die Art der erbrachten Leistung (z.B. "Dolmetschen eines Vortrags") als Referenz auf seiner Website aufführt; dies jedoch auf ausdrücklichen Wunsch des Auftraggebers unterlässt.

Das Übersetzungsbüro behält sich das Recht vor, seine Geschäftsbedingungen zu ändern; für den Auftrag gelten jedoch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die dem Angebot als PDF-Anhang beigefügt sind.

Der Auftraggeber erklärt mit seiner Auftragserteilung, das Übersetzungsbüro mit der Bestätigung des Auftrags erklären, dass sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Datenschutzerklärung akzeptieren und sich an sie gebunden fühlt, mit Ausnahme von Bedingungen die vorher schriftlich miteinander vereinbart wurden.

Budapest, den 22.11.2021

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