Elektronisch signierte Übersetzungen (e-Beglaubigung)

Unser Übersetzungsbüro verwendet die elektronische Dokumentensignierung des in dem Bereich führenden Anbieters NETLOCK ». Unser Partner generiert und speichert die Anwenderschlüssel auf kryptografischem Zielhardware; sie sind ausschließlich durch den Signierenden aktivierbar. tanúsítvány
Damit lassen sich die von uns erstellten PDF-Dokumente (offizielle Übersetzungen) elektronisch unterschreiben. Die somit signierte privatschriftliche Urkunden mit Beweiskraft besitzen die gleiche Rechtswirkung wie die gedruckte, abgestempelte und unterschriebene Dokumente, und werden in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union akzeptiert.

eidas-hitelesítés

Die Signierung entspricht die Vorgaben der eIDAS » (Verordnung Nr. 910/2014/EU des Europäischen Parlaments und des Rates über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen) und des Eüt. » (Ungarisches CCXXII. Gesetz über die elektronische Sachbearbeitung und Vertrauensdienste) und bleibt langfristig gültig.

1. Öffnen Sie das e-beglaubigte Dokument in Acrobat Reader. In der Kopfzeile steht (auf der Zielsprache) was zu tun ist:

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2. Klicken Sie die Kopfzeile an. Der Beglaubigungsdienstleister (Netlock Ltd.) meldet durch das Internet zurück, dass die Beglaubigung gültig ist, wer die „Quelle des Vertrauens“ ist (die Europäische Union) und welche Eigenschaften das Dokument besitzt (dass es nicht geändert wurde; Zeitpunkt der Beglaubigung):

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3. Mit einem Klick auf den Button Anzeigen der Beglaubigung... werden ausführliche Informationen der Beglaubigung angezeigt:

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Was wird aus der papierbasierten Beglaubigung der Übersetzungen?

Wir stellen nach wie vor offizielle Übersetzungen auf Papier » aus, das heißt wir binden die gedruckte Übersetzung mit dem gedruckten Quelltext zusammen, versehen es mit einem Klausel, stempeln und unterschreiben sie.

Kurze Geschichte der elektronischen Signatur

Seitdem Menschen Dokumente herausgeben, welche Rechte oder Güter gewährleisten, gibt es auch Methoden für ihre Beglaubigung. Die Beglaubigung bedeutete ursprünglich, dass jeder, der das Dokument erhalten hat, sicher sein konnte, dass das Dokument tatsächlich von der Person oder Behörde ausgestellt wurde, in deren Wirkungsbereich dies auch steht.

Die Dokumente wurden mit Unterschrift bzw. dem Zeitalter entsprechend mit Wachssiegel, Prägedruck, individueller Tinte oder besonderem Papier beglaubigt. Rechtsanwälte, Notare und Übersetzungsbüros binden ihre Dokumente bis heute mit Schnur zusammen, verwenden Etiketten, (Präge-)Stempeln und die herkömmliche Unterschrift. Dokumente, welche die höchste Sicherheit erfordern (z.B. Banknoten) werden mit besonderen Druckverfahren gesichert (changeanter, changierender Druck, Metallfaden, Wasserzeichen, Braille-Schrift, Mikroschrift).

Was Autoren offizieller Dokumente auch immer für Techniken entwickelt haben, haben jedoch andere früher oder später gelernt zu fälschen (da es typischerweise um viel Geld ging). Die genannte Techniken und Materialien sind heute allgemein zugänglich und auch Unterschriften kann man nachmachen; selbst wenn sie abweichend ist, kann niemand mit Gewissheit behaupten, dass es dabei nicht um eine natürliche Varianz handelt.

Dem setzt zumindest für die kommenden Jahrzehnte die elektronische Unterschrift ein Ende.

e-beglaubigte Dokumente

Die elektronische Signatur kann an digitalen Geräten mit Internetverbindung angezeigt werden. Im Gegensatz zu allen früheren Beglaubigungen weist sie auch nach, dass der Unterzeichner das Dokument mit dem aktuellen Inhalt hergestellt hat (dass es kein Pixel verändert wurde). Mit einem Klick auf die Kopfzeile des PDF-Dokuments meldet der Herausgeber der Beglaubigung – ein unabhängiger Dritte – zurück, wer und wann das Schriftstück erstellt hat.

Das System des postalischen Zustellnachweises hat sich im Grunde als Nachweis der Übernahme von Benachrichtigungen etabliert. Der Postbote stellt einen geschlossenen Briefumschlag zu, lässt den Zustellnachweis mit dem Adressaten unterschreiben und übergibt den Briefumschlag. (Ist keiner da, vermerkt dies der Postbote.) Dennoch beweist die Unterschrift am Zustellnachweis nicht, was in dem Schriftsatz stand, sie weist lediglich die Übernahme des Briefumschlags nach (von der Unfehlbarkeit von hingekritzelten Signaturen mal ganz abgesehen). Folglich kann von dem genauen Inhalt des Schriftstücks Absender und Empfänger prinzipiell alles behaupten (wie es auch unzählige Male der Fall war).

Die Digitalisierung offizieller Dokumente bietet auch auf dieses Problem eine Lösung. Wie bereits erwähnt, meldet der Beglaubigungsdienstleister die Identität des Absenders, den Zeitpunkt der Herausgabe und dass das Dokument exakt mit dem jeweiligen Inhalt herausgestellt wurde. Der Inhalt ist also sowohl vom Absender als auch vom Empfänger unbestreitbar. Die Unleugbarkeit der Zustellung wird von staatlichen Behörden zunehmend von Portalen wie das ungarische Kundenportal („ügyfélkapu“), Firmenportal („cégkapu“) gesichert - dadurch versendete Dokumente gesetzlich als zugestellt gelten.

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Kunden sagten

Danke für die ausgesprochen gründliche Übersetzung der bisher erteilten Texte. Veronika S., 2016
Mit der Lektorierung bin ich vollkommen zufrieden, von der Schnelligkeit gar nicht zu sprechen. B. Zoltán, 2013
Vielen Dank, sie ist angekommen. Die Übersetzung ist super geworden! Sz. Léna, 2017

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